Konzert

Schräges Spiel

Konzert in der Schlosskirche an der Universität Bonn, 10. November 2018

Eine schöne Erfahrung an diesem Samstag Abend. Auf dem Programm stand einige Werke von Heinrich Schütz, Te Deum von Anton Bruckner, und Kantate 105 von Johann Sebastian Bach (“Herr, gehe nicht ins Gericht”). Für mich war es eine echte Freude, da ich seit schon lange die Tenor-Aria aus der Kantate, “Kann ich nur Jesum mir zum Freunde machen” von einer Aufnahme kannte und sie ist eine meiner Lieblingsarien geworden. Aber bisher habe ich nie gespielt. Es war auch schön, meinen ersten Auftritt (außer Trauungen) in der Schlosskirche zu machen.

Continuo

Die Kantate ging relativ problemlos, trotz ein paar Pfeifen wurden der Orgel ausgezogen, da die zu verstimmt waren (zum Beispiel, kleines c). Aber die anstrengendste Sachen waren tatsächlich Te Deum und das Schütz-Stück für Doppelchor, da beide Werke wurden nicht nur mit Orchester gespielt, sondern musste ich auch von der Hauptorgel (auf die Empore, wo ich das Bild vom Chor genommen habe) spielen.

Bis jetzt hatte ich nur einmal eine ähnliche Konzerterfahrung (Chor vorne unten, ich hinten oben), aber bei dieser Orgel war das Spiegel ziemlich nutzlos, da es so klein ist und ich nur meinen dicken Kopf sehen konnte. Meine Lösung? Ich habe einen Notenständer an der Seite des Orgelbanks gestellt, um seitwärts zu schauen. Damit konnte ich einem Blick halbwegs nach Vorne haben und gleichzeitig spielen, wo ich mindestens den Dirigent aus dem Augenwinkel sehen konnte. Es hat super funktioniert, obwohl hat ein bisschen gedauert, daran zu gewöhnen.

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